Wann bildet sich Weissrost?
Weissrost kann entstehen, wenn frisch verzinkte Oberflächen in Kontakt mit Feuchte kommen, zum Beispiel durch Niederschlag oder Kondenswasser-Bildung. Wenige Tage nach dem Feuerverzinken entsteht eine schützende Deckschicht (Zinkpatina), welche die Weissrostbildung verhindert. Das Auftreten von Weissrost ist daher kein Massstab für die Qualität der Verzinkung und kann vom Verzinker nicht beeinflusst werden. Vielmehr ist es das Ergebnis einer unsachgemässen, nassen Lagerung (siehe auch Merkblatt „Verhütung von Weissrost“).
Weissrost auf Gelaender
Bildung von Weissrost auf frisch verzinkter Ware nach Niederschlägen

Spezialbürste

Die Spezialbürsten können bei Ihrem Galvaswiss
Werk bezogen werden.
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CHF 43.– (7x14 cm, Breite/Länge)
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Weissbuerste
Wie entfernt man Weissrost?
Mit Spezialbürste
Um Weissrost zu entfernen, empfehlen wir wie folgt vorzugehen:
1. Die befallene Oberfläche mit einem Heissluftföhn trocknen, falls diese feucht ist.
2. Den Weissrost mit der Spezialbürste unter leichtem Druck entfernen, bis die Oberfläche den gewünschten Glanz hat. Vorsicht, bei zu intensivem Bürsten kann die Oberfläche dunkel werden.
Unterschied mit Buerste
Die so gebürstete Oberfläche zeigt bei neuer Befeuchtung (Niederschlag, Kondenswasserbildung) in vielen Fällen keinen weiteren Befall mit Weissrost. Auch hartnäckiger, älterer Weissrost lässt sich teilweise entfernen.
CHF 19.– (2x22 cm, Breite/Länge)
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weissbuerste_stiehl

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+49 (0)7423 86 70 0

QS Galvaswiss

Dr. M. Matter

 

+41 (0)79 542 07 74

Download Beseitigung von Weissrost durch Spezialbürste (63 KB)

pdf Download Special Brush to Eliminate Wet Storage Stain (55 KB)

April 2008 update März 2012

 
     

Spannungsrisskorrosion kann bei der Herstellung von Schweisskonstruktionen und durch den Feuerverzinkungsprozess entstehen

Um Spannungsrisskorrosion zu vermeiden und um hochfeste- und Feinkornbaustähle einwandfrei zu verzinken, führt Galvaswiss den

• Vorbehandlungs- und
• Verzinkungsprozess

nach speziellen Regeln durch.

 
Vorbehandlung
 
Sprödbruch an einem Träger. Ursachen können im Stahl, in der Stahlbearbeitung und/oder im Beizprozess liegen
 

1. Vorbehandlung

Wasserstoffinduzierte Versprödung des Stahles wird durch spezielle Beizprozesse vermieden.

Entsprechend der Beizzeit wird genügend Zeit zum Effüsieren des Wasserstoffes gegeben.

 

Feuerverzinkung Stahlbau- und Schweisskonstruktionen

Galvaswiss mit den grössten Zinkkesseln Europas ist für Ihre anspruchsvollen Stahlbauteile eingerichtet !

 
Wo Galvaswiss auf höherfester Stahlsorten hingewiesen wird, wird der Beizprozess entsprechend gesteuert.
   
Beizprozess
   
Spezielle Beizprozesse für höherfeste Stahlbauteile bei Galvaswiss
   

2. Verzinkungsprozess / Zinklegierung

Die Galvaswiss Betriebe verwenden ausschliesslich Rohzink nach EN 1179 (Z1 – Z3, bzw. special high grade SHG)
Galvaswiss setzt keine Legierungsbestandteile zur Reduktion der Zinkschichtdicke ein (z.B. Zink - Nickel – Zinn

 

Galvaswiss hat zu keiner Zeit Zinn-Legierungen eingesetzt.
Galvaswiss erfüllt in einigen Werken auch die Anforderung an „trinkwasserbeaufschlagte Teile“ (EN/ISO 10240)
   
Lastwagen
     
Kontaktpersonen:
Werk Wellhausen Beat Meili +41 (0)52 766 21 21
Werk Aarberg Sacha Moser und Thomas Teutsch +41 (0)32 391 20 20
Werk Pratteln Andreas David +41 (0)61 826 92 45
Werk Oberndorf D H.-W. Schaible +49 (0)7423 8670-0
Galvaswiss allgemein Friedrich Dietsche, f.dietsche@galvaswiss.ch +41 (0)79 680 80 81
     

Download Risse in feueverzinkten Stahlkonstruktionen (1.4 MB)

Von GALVASWISS verzinkte Stahlkonstruktionen sind bedenkenlos

Das Feuerverzinken von Stahlkonstruktionen hat sich seit Jahrzehnten als zuverlässiger und wirtschaft-
licher Korrosionsschutz mit hoher mechanischer Belastbarkeit ausgezeichnet.

Neue Zinkbadlegierungen

Zur Reduktion von hohen Zinkschichtdicken, insbesondere auf silizium- und/oder phosphorhaltigen Stählen, wurden in den letzten 10 Jahren von verschiedenen Verzinkereien in Europa spezielle Legierungen eingesetzt. Diese enthielten bis über 2.5% Legierungselemente. Neu kam bei diesen hochlegierten Zinkschmelzen auch Zinn zum Einsatz.

Wegen der Unsicherheit der langfristigen Auswirkungen dieser Legierungen hat GALVA- SWISS zu keinem Zeitpunkt zinnhaltige Schmelzen eingesetzt.

Spannungsrisskorrosion
Es wurde nachgewiesen, dass die Kombination dieser Legierungselemente mit gewissen Stählen insbesondere in Bereichen mit Eigenspannungen zu Rissbildung führen kann. Diese Schädigung bezeichnet man als Flüssigmetallinduzierte Spannungsrisskorrosion. Die EMPA (Eidgenössische Materialprüfungs- und Forschungsanstalt) hat in Zusammenarbeit mit der Qualitätssicherung von GALVASWISS bereits vor Jahren belegt, dass Zinn einen wesentlichen Anteil daran hat. Das Deutsche Institut für Bautechnik DIBt empfiehlt nun, die Legierungsbestandteile zu begrenzen, indem der Zinngehalt der Zinkbäder unter 0,1 Gew-% liegen muss.

Verzinken bei GALVASWISS

Stahlkonstruktionen, bei GALVASWISS verzinkt, sind bedenkenlos. Es wurden zu keinem Zeitpunkt zinnhaltige Schmelzen eingesetzt:

  • GALVASWISS verwendet ausschliesslich Rohzink nach EN 1179 (special high grade SHG).

  • GALVASWISS setzt keine Legierungsbestandteile zur Reduktion der Zinkschichtdicke ein (z.B. Zink – Nickel – Zinn Legierungen).

  • Die normativen Anforderungen an die metallurgische Qualität der Zinkbäder werden durch regelmässige externe Analysen kontrolliert.

  • GALVASWISS erfüllt in einigen Werken auch die Anforderungen an «trinkwasserbeaufschlagte Teile» (DIN EN 10240).

Das Verzinken von hochfesten Stahlsorten erfordert eine richtige Zinklegierung.
(Foto O. Vosshage)
Hochfeste Zugstäbe und Zuganker werden bei Galvaswiss mittels Verzinkungsprozess dauerhaft vor Korrosion geschützt.
(Foto Besista Betschart GmbH)
Kontaktpersonen
Qualitätssicherung
Dr. Martin Matter m.matter@galvaswiss.ch +41 (0)79 542 07 74
Galvaswiss allgemein Friedrich Dietsche f.dietsche@galvaswiss.ch +41 (0)79 680 80 81

Download Flüssigmetallinduzierte Spannungskorrosion (86 KB)

Mai 2008

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